«5G Baugesuch in Fehraltorf sistiert»

Nach Aussage von Stephan Seiler, Vorstand der «IG Stop5G Fehraltorf» und investigativer Journalist von «ORWELL NEWS», ist das Baugesuch einer neuen Mobilfunkanlage mit adaptiven Antennen (5G) an der Neugrundstrasse 5 in Fehraltorf ZH beim Kanton wie auch beim Bauamt sistiert. Gemäss Bauamt fehlen weitere Unterlagen der Gesuchstellter zur abschliessenden Beurteilung.

Die "IG Stop5G Fehraltorf" hat zur Sistierung wesentliches beigetragen

Die Aufklärungsarbeit und die Sammlung von 381 Unterschriften für eine "Petition zum Moratorium"  welche durch den Vorstand der "IG Stop5G Fehraltorf" am 8. November 2019 der Gemeinderatskanzlei übergeben wurde,  hat zur Sistierung des Baugesuches wesentliches beigetragen.  

Baugesuch bis zu einem halben Jahr sistiert

Ein Baugesuch kann bis zu einem halben Jahr sistiert werden, mit der Möglichkeit von weiteren Verlängerungen und/oder Moratorien.

Die «IG Stop 5G Fehraltorf» begrüsst diesen Entscheid, da auch der Gemeinderat so genügend Zeit hat, die nötigen Bewilligungsvoraussetzungen für adaptive Antennen zu prüfen.

Ausserdem verfügt das von der UNESCO ausgezeichnete Kinderdorf Fehraltorf über ein Kaskadenmodell (Siehe: Notstop mittels Kaskadenmodell).

Die Voraussetzungen zur Bewilligung adaptiver Antennen sind nämlich bereits auf Bundesebene mangels Vollzugshilfen, fehlender Messmethoden und Berechnungsgrundlagen sowie mangelhaftem QS-System (Qualitäts-Sicherungs-System) (Siehe Bundesgericht fordert schweizweite Kontrolle von Mobilfunkanlagen) nicht gegeben.

Durch Rechtsgutachten bestätigt

Ein neues Rechtsgutachten der Baurechtskanzlei "Pfisterer & Fretz" bestätigt , dass sich eine "Sistierung von Baugesuchen mit adaptiven Antennen" geradezu aufdrängt. Alleine die Gemeinden sind für eine abschliessende Bewilligung von Mobilfunkanlagen berechtigt.

Download "Rechtsgutachten Pfisterer&Fretz "Sistierung von Baugesuchen adaptiver Antennen"