Schockwellen im Schädel

PROJEKT MEDUSA

von Stephan Seiler, 30. Juni 2019
 
Eine bereits 2008 von der Rüstungsfirma Sierra Nevada Inc. entwickelte Mikrowellen-Strahlkanone weist erschreckend genau dieselben technischen Spezifikationen auf wie die heute spezifizierte und zivil eingesetzte 5G Technologie.
Die militärische Entwicklung der Mikrowellen-Strahlkanone beinhaltet exakt dasselbe Beamforming "adaptive Antennen" (2...) wie es von der Industrie derzeit für die zivile Anwendung zum Einsatz kommt.
Genau diese Technik des Beamforming wurde im militärischen Projekt namens MEDUSA von Dr. Lev Sadovnik, "Doktor der Philosophie"?! (5...) entwickelt und erforscht, um nichts geringeres zu tun, als Meschenmassen zu kontrollieren.
 
Dr. Lev Sadovnik arbeitet bei der Sierra Nevada Inc. einem privaten Rüstungskonzern des Militärisch-Industriellen Komplexes der USA. (3...) Er arbeitet dort heute im Bereich "Communication Navigation, Survaillance/Air Traffic Management".
In seiner Arbeit beschreibt er die Zusammenhänge der kurzen Mikrowellenimpulse mit Erwärmungseffekt auf das menschliche Gewebe, um damit eine Schockwelle im menschlichen Schädel zu Verursachen. Genau dieser Vorgang wurde durch die Arbeit von Prof. Dr. Nils Kuster der ETH Zürich bestätigt (Siehe mein Beitrag: "5G SCHÄDIGT DAS GEWEBE" (6....)
Gemäss der Pressemitteilung ABC News 2008 ist das Gerät für militärische oder Massenkontrollanwendungen vorgesehen, "kann" aber auch andere Anwendungen haben.
 
Originaltext ABC News ins Deutsche übersetzt:

Mikrowellen-Strahlpistole kontrolliert Menschenmassen mit Lärm

von DAVID HAMBLING 4. Juli 2008 -
Ein US-Unternehmen behauptet, dass es bereit ist, eine Mikrowellenstrahlkanone zu bauen, die in der Lage ist, Geräusche direkt in die Köpfe der Menschen zu strahlen.
Das Gerät - MEDUSA (Mob Excess Deterrent Using Silent Audio) genannt - nutzt den Mikrowellen-Audioeffekt, bei dem kurze Mikrowellenimpulse das Gewebe schnell erwärmen (Siehe: ETH ZÜRICH STUDIE: 5G SCHÄDIGT DAS GEWEBE) und eine Schockwelle im Schädel verursachen, die über das Gehör erkannt werden kann. Eine Reihe von Impulsen kann gesendet werden, um erkennbare Geräusche zu erzeugen.
Das Gerät ist für militärische oder Massenkontrollanwendungen vorgesehen, kann aber auch andere Anwendungen haben.
Lev Sadovnik von der Sierra Nevada Corporation in den USA arbeitet an dem System, nachdem er mit den Arbeiten an einem Forschungsauftrag der US-Marine begonnen hat. Im Bericht der Marine heißt es, dass sich die Wirkung als wirksam erwiesen hat.
SCARECROW-BEAM ?
MEDUSA beinhaltet einen Mikrowellen-Audioeffekt, der "laut genug" ist, um Unannehmlichkeiten oder gar eine Handlungsunfähigkeit zu verursachen. Sadovnik sagt, dass die körperliche Schutzfunktion ausgeschaltet ist, da der Schall nicht durch das Trommelfell gelangt.
"Der Abstoßeffekt ist eine Kombination aus Lautstärke und Irritationsfaktor", sagt er. "Du kannst es nicht ausblenden."
Sadovnik sagt, dass das Gerät dank einer neuen rekonfigurierbaren Antenne (SIEHE BEAMFORMING 5G) funktionieren wird, die von Kollegen Vladimir Manasson entwickelt wurde. Er steuert den Strahl elektronisch und ermöglicht es, von einem breitbandigen zu einem zielgerichteten Strahl zu wechseln oder auf mehrere Ziele gleichzeitig zu zielen.
Sadovnik sagt, dass die Technologie zivile Anwendungen haben könnte. Vögel scheinen sehr empfindlich auf Mikrowellen-Audio zu reagieren, sagt er, daher könnte es verwendet werden, um unerwünschte Herden zu vertreiben.
Sadovnik hat auch mit der Übertragung von Mikrowellen-Audio an Menschen mit Außenohrproblemen experimentiert, die ihr normales Gehör beeinträchtigen.
HIRSCHADEN-RISIKO
James Lin vom Electrical and Computer Engineering Department an der University of Illinois in Chicago sagt, dass MEDUSA im Prinzip machbar ist.
Er hat seine eigene Arbeit an der Technik durchgeführt und wurde sogar von der Musikindustrie über die Verwendung von Mikrowellen-Audio zur Verbesserung von Soundsystemen angesprochen, sagte er New Scientist.
"Aber wird es bei den notwendigen Leistungsstufen möglich sein?", fragt er. Frühere Mikrowellen-Audiotests umfassten sehr "leise" Geräusche, die schwer zu hören waren, ein Hochleistungs-System (SIEHE 5G ERICSSON) würde viel stärkere - und potenziell gefährliche - Stoßwellen bedeuten.
"Ich würde mir Sorgen machen, welche anderen gesundheitlichen Auswirkungen es hat", sagt Lin. "Du könntest neuronale Schäden sehen."
Sierra Nevada sagt, dass eine Demonstrationsversion in einem Jahr gebaut werden könnte, wobei ein transportables System innerhalb von 18 Monaten folgt. Sie suchen derzeit nach Mitteln für die Arbeiten vom US-Verteidigungsministerium.
 
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