Kommentare und Quellen zum Video „Mobilfunkindustrie ignoriert Wissenschaft“

Am Montagabend des 21. November 2019 strömte das Publikum im Zentrum St.Mangen, im Herzen von St. Gallen. Es waren ca. 250 Interessierte anwesend. Die Dienststelle Umwelt und Energie der Stadt St. Gallen hatte zur Informationsveranstaltung über Chancen und Risiken von 5G eingeladen. Ich habe die Veranstaltung auf Video aufgenommen.

Im Plenum waren folgende Gäste eingeladen:

  • Christian Grasser, Geschäftsführer der ASUT (Schweizerischer Verband der Telekommunikation)

  • Prof. Dr. Martin Röösli, Epidemiologe und Statistiker, BERENIS und Mitglied ICNIRP

  • Peter Jans, Stadtrat St. Gallen

  • Andreas Küng, Verantwortlicher der NIS Fachstelle Stadt St. Gallen

  • Dr. med. Yvonne Gilli, Nationalrätin Grüne

Ich habe die wichtigsten Aussagen zusammengefasst und meine Kommentare unter dem Video in der Beschreibung mit Quellenangaben hinterlegt. Bitte glauben Sie mir kein Wort und überprüfen Sie meine Kommentare mit den entsprechenden Quellen.

1

25:00-25:38

Ch. Grasser:

Alle Grenzwerte und Bewilligungsverfahren werden in allen Fällen eingehalten ?

5G kann allerdings noch immer nicht von einer Fachstelle des Bundes oder der Kantone gemessen werden

und es existiert noch immer keine Vollzugshilfe.

Ausserdem ist 5G und höheres Datenvolumen kein Grundbedürfnis der Schweizer/Innen, sondern ein Bedürfnis der Industrie. Mehr als 50% der Schweizer/Innen wollen nämlich 5G gar nicht. Technologische Bedürfnisse werden von der Industrie erfunden um neue Märkte zu erschliessen diese Bedürfnisse werden Endverbraucher/Innen aufdoktroiert.

https://www.orwell-news.ch/mehrheit-der-schweizer-innen-wollen-kein-5g/

2

37.10 -37.28

M.Röösli:

Gemäss der Tabelle von Herr M.Röösli herrscht in der Bahn nur eine Immission von 0.55V/m im Zug, wenn man doch aber inzwischen weiss, dass alleine durch den BAHNHSTROM 21 Mikrotesla durch das BAV gemessen werden und der Anlagegrenzwert bei Personen- und Güterzügen gemäss NIS Verordnung nur 1 Mikrotesla betragen dürfte (in magnetischer Flussdichte gemessener Anlagegrenzwert, wo sich Menschen länger aufhalten) . Eine Grenzwertüberschreitung um den Faktor 21.

Eine neue Studie im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit hat einen klaren Zusammenhang zwischen Elektrosmog und Alzheimer ergeben.

Die Studie untersuchte das SBB-Personal und stellte fest, dass Lokomotivführer ein dreimal höheres Risiko haben, an Alzheimer zu erkranken, als etwa ein Angestellter am Schalter, weil sich ja ein Lokomotivführer im Zugwagen befindet.

Dazu kommen noch WLAN innerhalb des Zuges und wenn man richtig Pech hat, fährt der Zug auch noch durch eine 5G Teststrecke, wo kumuliert bis zu 190V/m und mehr anliegt, oder in Prozent eine Grenzwertüberschreitung um 380%. Die Verantwortlichen von SBB und SWISSCOM lassen flächendeckende Experimente mit EMS an lebenden Menschen zu, die aber gemäss dem Nürnberger Kodex seit 1947 verboten sind und auch geahndet werden.

https://www.ibes.ch/quellen-von-elektrosmog/bahnstrom/

https://bit.ly/2RomHAv

https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Kodex

https://www.orwell-news.ch/keine-kontrollen-am-walensee/

https://youtu.be/G-KpAeXHV-E

3

37.50 - 39.17

M.Röösli:

QUALIFEX Studie 2007/2008. In Basel wurden bei dieser soganannten Studie mit dem DOSIMETER oder auch EXPOSIMETER die Immissionswerte an nur 144 Teilnehmern auf Strassenniveau gemessen und das Dosimeter wurde auch noch auf der falschen Körperseite getragen. Nur deshalb kamen lediglich 0,22V/m heraus .

Tatsächliche Nachmessungen des Lufthygieneamtes beider Basel durch die Messfirma SCHAFFNER

zeigten um den Faktor 10 höhere Immissionswerte, also 2,2 – 2,4 V/m.

Zudem wurden die Messresultate auf Strassenniveau erhoben, obschon bestens bekannt ist, dass die Exposition der Mobilfunkstrahlung im 4. Obergeschoss mindestens 10mal stärker ist.

Das falsche Gerät war ein sogenanntes Dosimeter. In 75% aller Fälle wird so die Strahlung vom menschlichen Körper gut abgeschirmt und zeigt deshalb um 10-100mal zu tiefe Resultate an.

H.U. Jakob von „Gigaherz.ch“ und andere haben gegen Herr Röösli wegen wissenschaftlichem Betrug Beschwerde erhoben.

FAZIT des Gerichtspräsidenten Dr. Eugen Fischer: Mit dem falschen Gerät am falschen Ort, zur falschen Zeit messen ist weder wissenschaftliches Fehlverhalten, noch wissenschaftlicher Betrug, sondern wissenschaftliche Freiheit. Wer den Schwindel nicht bemerkt, sei selber schuld....Punkt.

FAZIT QUALIFEX Studie: Nur 144 Teilnehmer mit einem für die evidenz klar nicht geeigneten Dosimeter auszurüsten, welches dann wie ein Zufallsgenerator funktioniert und daraus auf die effektiven Strahlungsemmissionen zu schliessen, hat mit Wissenschaft weniger als gar nichts zu tun.

https://www.gigaherz.ch/nfp57-mobilfunk-strahlungsmessung-mit-dem-zufallsgenerator/

https://www.gigaherz.ch/dosimeter-vom-peut-eterli-zum-ninueterli/

https://www.gigaherz.ch/beobachter-chabissalat-mit-roeoesli-garniert/

https://www.gigaherz.ch/media/PDF_1/86.Rundbrief.pdf

4

39.10 - 39.42

M.Röösli:

Die Strahlung hat von 2007 – 2015 nicht zugenommen

Es wurden also gemäss Herr Rööli im Zeitraum zwischen 2007 - 2015 keine neuen Antennen gebaut. In der Realität hat sich aber die Anzahl der Basissationen in dieser Zeit verdreifacht und die Sendeleistung der Basisstationen hat sich verachtfacht. Ein Lügenmärchen sondergleichen.

Herr M.Röösli erwähnt immer wieder, dass durch die Handys selbst am meisten Strahlung auftritt was ja auch stimmt. Es ist eindeutig so, dass Benutzer und Benutzerinnen von Mobiltelefonen ihre Geräte bewusster einsetzen müssten, aber für dieses Bewusstsein müssten sie erst mal von den Gesundheitsgefahren wissen.

Und dies müssten sie vor allem durch Herr M.Röösli erfahren, weil Herr M.Röösli immer wieder in den Leitmedien zitiert wird und die Gefahren mit scheinwissenschaftlichen Nebelpetarden herunterspielt.

https://www.gigaherz.ch/beobachter-chabissalat-mit-roeoesli-garniert/

5

44.34 – 45:12

M.Röösli:

Faktor 1 Mio. höhere Belastung bei schlechtem Empfang

Allerdings zeigt die Karte der ComCom eine 100-prozentige Netzabdeckung aller Betreiber in der ganzen Schweiz. Wozu also noch Mikrozellen mit adaptiven Antennen ?

Siehe Karte ComCom aktuelle Netzabdeckung 100% / Stand Dez. 2018

https://www.comcom.admin.ch/comcom/de/home/dokumentation/zahlen-und-fakten/mobilfunkmarkt/mobilfunkabdeckung.html

6

53.40 – 54.45

M.Röösli:

Will Herr Röösli von den wirklichen Studienresultaten einfach nichts wissen ?

Die Nillson Studie in Schweden zeigte nämlich, dass die Zahl der Menschen in Schweden, die eine Behandlung wegen eines Hirntumors „unbekannter Art“ erhielten, stieg in der kurzen Zeit zwischen 2008 und 2012 um ganze 30%. Zugleich blieb aber die Zahl der Patienten mit bestätigter Hirntumordiagnose ziemlich stabil. Dann gibt es noch die Studie von Dr. Lennard Hardell, die nachgewiesen hat, dass sich in England seit der Einführung der Mobiltelefonie 1995, die Fälle von Glioblastomen, dem bösartigsten und tödlichsten Hirntumor, über einen Zeitraum von 21 Jahren um das doppelte gestiegen ist. Der Zusammenhang der Hirntumore „unbekannter Art“ aus Schweden und der Glioblastome aus England ist mehr als eindeutig und hoch evident.

Aber davon will Herr M.Röösli offenbar nichts wissen. Denn damit würde sein ganzes scheinwissenschaftliche Kartenhaus innerhalb von Sekunden in sich zusammenbrechen.

https://www.gigaherz.ch/verdoppelung-des-boesartigsten-hirntumors/

https://www.buergerwelle.de/de/assets/files/Zunahme-Hirntumor-Schweden_Nilsson_20.10.14.pdf

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=16&ved=2ahUKEwishNiHu5jmAhVz6uAKHRdhBwEQFjAPegQIBRAC&url=https%3A%2F%2Fwww.diagnose-funk.org%2Fdownload.php%3Ffield%3Dfilename%26id%3D111%26class%3DNewsDownload&usg=AOvVaw3Bc4V7n_eX4k3bjZ27loQ0

7

55.29 – 00.56

M.Röösli:

15 Designmängel der Interphone Studie

Herr M.Röösli will von den 15 Designmängeln der Interphone-Studie die er zitiert ebenfalls nichts wissen, diese Studie der Mobilfunkindustrie wurde nachweislich frisiert: nur um einige zu nennen:

  1. Verfälschung infolge Auswahl der Studienteilnehmer

  2. Zu kurze Nutzungsdauer

  3. Unrealistische Definition eines „regelmäßigen“ Mobiltelefonbenutzers

  4. Ausschluss von Kindern und Jugendlichen aus der Studie

  5. Ausschluss vieler Tumorarten und sehr wichtig:

  6. Ausschluss von Personen, die wegen ihres Hirntumors schon verstorben oder zu krank für ein Interview waren

Siehe die auf Deutsch übersetzte Schrift „Mobiltelefon und Hirntumor – 15 Gründe zur Sorge“

https://www.gigaherz.ch/media/PDF_1/Cellphones-Brain-Tumors-D.pdf

Wie der Zellbiologe und Biochemiker Dr. Prof. Dariusz Leszczynski, ein ehemaliger Studienkollege von Röösli schon sagte: „Bei den Studienresultaten von Martin Rööslli kann man genau so gut eine Münze werfen, dies geht viel schneller und ist billiger“.

8

00.57 – 00.57.45

M.Röösli:

Elektrohypersensibilität

Dariusz Leszczynski, Dr. in Molekular,- und Zellbiologie und Professor für Bioelektromagnetismus ist ein ehemaliger Studienkollge von Martin M.Röösli. M.Röösli verfügt allerdings weder über ein Medizin,- Biologie,- oder Physikstudium und scheint für gesundheitliche Aspekte der EMS nicht qualifiziert zu sein.

Zitat von Prof. Dr. Dariusz Leszczynski:

Leider ist der Schauplatz der Elektrohypersensibilität (EHS-Forschung) durch „Bad Science“ korrumpiert. Schlecht entworfene und durchgeführte Studien verschwenden Geld und erzeugen falsche Schlussfolgerungen. Sie halten den Status Quo aufrecht und bewirken, dass weitere schlecht geplante Studien finanziert werden. Haben Wissenschaftler den Verstand verloren? Merken sie denn nicht was sie tun? Eines der Probleme mit der EHS-Forschung bestehe darin, dass das Feld von Psychologen und Psychiatern beherrscht ist. So werden Studien geschaffen, die schon aufgrund ihres Designs EHS gar nicht erfassen können.

Zitat Prof. Dr. Dariusz Leszczynski: „Bei den Studienresultaten von Martin Rööslli kann man genau so gut eine Münze werfen, dies geht viel schneller und ist billiger“.

https://www.gigaherz.ch/wp-content/uploads/2015/01/Dariusz-Leszczynski-curriculum-vitae.pdf/

Die Forschung über Elektrosensibilität ist durch „Bad Science“ korrumpiert

9

00.58.51 – 00.58.59

M.Röösli:

Strahlenverursacher Nr. 1 ist das Handy

Es ist schon richtig, dass der Strahlenverursacher Nr. 1 das Handy ist. Wieso empfiehlt dann Herr M.Röösli dem Bund nicht die Vorschrift von Warnhinweisen auf den Handys, so wie sie für Zigaretten vorgeschrieben sind und wieso kommuniziert er es nie in den Leitmedien wo er überall und immer wieder zitiert wird ?

10

01.04-17

M.Röösli:

Herr Röösli kann als einziger 5G messen

Was für eine Überraschung: Herr M.Röösli kann als einziger Mensch in der Schweiz 5G messen, sein Geräte sei nur gerade nicht kalibriert. Verfügt er vielleicht über einen 5ten Sinn ? Im Sinne eines Vertreters der 5ten Art ?.

https://www.orwell-news.ch/kontrollverlust-der-behoerden/

https://www.youtube.com/channel/UCDfcWb0J4N6LdiR-p6oCtVw

11

01.04.39

M.Röösli:

Herr M.Röösli sagt hier also tatsächlich, man könne 5G bisher nicht messen, weil es kaum gebraucht würde ? Vorhin sagte er noch, er könne 5G messen ? Sein Argumentationskonstrukt scheint immer brüchiger zu werden....

12

01.05.49 – 01.06.01

Küng:

Wirschaftlichkeit geht vor Gesundheit

Fazit: die Stadt St. Gallen setzt auf Wirtschaftlichkeit, ohne aber die Gesundheitsgefahren, welche durch die unabhängige Wissenschaft eindeutig belegt wurden, genügend einzubeziehen. Der Rest seines Referates besteht aus Technik und Infrastruktur mit 5G Makro,- und Mikrozellen. Die Stadt müsse neue 5G Antennen bewilligen wenn alle Voraussetzungen erfüllt seien. Erfüllt denn eine völlig neuartige Funktechnologie die von keiner Fachstelle gemessen werden kann und gemäss neuem BG-Urteil mit mangelndem QS-System einhergeht, alle Voraussetzungen Herr Küng ?

13

00.02.44 – 00.05.39

M.Röösli:

Höhere Strahlenmenge durch 5G nur dann, wenn 5G nicht gebraucht wird

Herr M.Röösli versucht hier sehr unsicher wirkend seine vorherig gemachten Aussagen zu widerrufen. Er sagte in seinem Referat mehrmals, dass die Strahlungsimmission durch die ach so clevere neue 5G-Technologie abnehmen werde. Plötzlich kann er aber nicht mehr zu seinen gemachten Aussagen stehen und nun bleibt die Immission nur dann tiefer, wenn 5G gar nicht gebraucht wird ? Das Kartenhaus scheint eingebrochen zu sein.....

14

00.06.02 – 00.07.15

Ch. Grasser:

Hä ?

Das Lügen-Märchen der tieferen Grenzwerte in der Schweiz scheint auch für Ch. Grasser von der Mobilfunklobbyorganisation Asut eine Realität zu sein und diese Lobby fordert schon seit Jahren, zusammen mit der ICNIRP höhere Grenzwerte, aber 5G strahlt ja gemäss Herr M.Röösli als direkter Vertreter der ICNIRP weniger als die Vorgängertechnologien, aber auch nur dann, wenn sie gar nicht gebraucht wird... Hä ?

https://www.gigaherz.ch/schweizer-grenzwertschwindel-kurz-und-klar/

15

00.07.47

Ch. Grasser:

Hä ? aber.... ähm....

In der Realität sind die Werte viel tiefer als der Grenzwert ? Das stimmt überhaupt nicht Herr Ch. Grasser, denn die Mehrzahl aller existierenden Basisstationen reizen den Grenzwert von 6V/m vollständig aus, was bei einer Verdoppelung des Datenvolumens alle 18 Monate unumgänglich ist und bei adaptiven Antennen (5G) ist der effektiv Grenzwert überhaupt nicht messbar.

https://www.gigaherz.ch/swisscom-falschinformationen-zu-5g/

https://www.gigaherz.ch/5g-dringende-warnung-vor-falschinformationen-der-kantonalen-umweltaemter/

https://www.gigaherz.ch/5g-die-5-giga-gaeggs/

16

00.08.15 – 00.09.16

P. Jans:

Stadt St. Gallen will den Grenzwert nicht erhöhen - kann sie auch gar nicht.

Die Stadt St. Gallen will also den Grenzwert beibehalten. Dies ist sehr Lobenswert. Aber eine Erhöhung der Grenzwerte ist Bundessache und kann von einer Stadt alleine gar nicht entschieden werden. Wir können nur hoffen, dass der Bundesrat als Hauptverantwortlicher der 5G Misere (Änderung NISV für adaptive Antennen) ebenfalls zur selben Einsicht gelangt.

https://www.orwell-news.ch/gesetzesverstoss-durch-den-bundesrat/

17

00.09.47 – 00.11.10

P. Jans:

Rechtliche Voraussetzungen sind gegeben

Die rechtlichen Voraussetzungen sind gar nicht gegeben Herr Jans, die Stadt St. Gallen müsste vielmehr wegen fehlenden rechtlichen Voraussetzungen ein Moratorium verfügen, wie es andere Kantone auch schon erfolgreich getan haben und: die schiere Anzahl von 5G Mikrozellen, die alle 30 Meter installiert werden müssten, machen die Sache noch viel ernster als sie es jetzt schon ist.

Man muss nämlich wissen, dass die bisherigen Standards ja nicht durch 5G Makro,- und Mikrozellen ersetzt werden, sondern die ganze strahlende 5G-Materialschlacht kommt ja noch obendrauf....

https://www.orwell-news.ch/kontrollverlust-der-behoerden/

18

00.11.27 – 00.11.56

Ch. Grasser:

Exponentiell vom grossen zum kleinen:

Ch. Grasser sagt, dass es die Basisstationen als Fundament für die Kleinzellen braucht und damit der ganze 5G Roll-Out-Wahnsinn, vom grossen zum kleinen, auch in der Stadt St. Gallen stattfinden soll. Herr Ch. Grasser müsste vielmehr von der Industrie bzw. dem Bund fordern, dass das exponentiell ansteigende Datenvolumen begrenzt wird. Oder sollen die Menschen Megadatenvolumen gegen ihre Gesundheit eintauschen ?. Das ist keine gute Idee Herr Grasser....

19

00.14.21 – 00.14.54

M.Röösli:

gefährliche Mikrozellen

Da scheint man sich selbst innerhalb des Fachgremiums gar nicht einig zu sein was die Mikrozellen betrifft. Herr M.Röösli hat hier völlig Recht und kommuniziert das hoffentlich auch so gegenüber den Leitmedien.

https://www.funkstrahlung.ch/index.php/aktivitaeten/aktuell

20

00.15.06 – 00.15.35

Küng:

Sehr viel mehr Antennen mit weniger Strahlung ?

Es wird sehr viel mehr Antennen in Kleinzellen brauchen die aber sehr wenig strahlen, das ist die Lösung von Herr Küng. Sehr viel mehr Antennen bedeutet aber zwangsläufig auch sehr viel mehr Gesamtexposition und die Makrozellen kommen ja, wie wir vorhin von Herr Grasser gehört haben, auch noch dazu. Auch Herr Küng bestätigt die Gefährlichkeit von Mikro,- bzw. Femtozellen, wenn diese nicht gut platziert werden. Wer wird wohl kontrollieren, ob diese dann gut platziert sind und werden diese Kontrollen dann auch gemacht ? Wenn man bedenkt, wie die Behörden bisher mit 5G umgegangen sind:(fehlende Messmethode, fehlende Berechnungsgrundlagen, fehlende Vollzugshilfe, mangelhaftes QS-System, falsche Sendeleistung in den Baugesuchen), dann eher nicht !

https://www.nis-monitoring.ch/?page_id=78

https://hcfricke.com/2018/08/06/emf-8-5g-mobilfunk-mehr-belastung-durch-massives-mimo-beamforming-bis-zu-86-ghz-mmw/

https://www.gigaherz.ch/mobilfunkstrahlung-sichtbar-gemacht-2/

21

00.16.23 – 00.20.28

Y. Gilli:

Eine Ärztin sprich Klartext

Die Ärztin Dr. med. Yvonne Gilli von der Partei der Grünen, forderte eine Gesamtinfrastrukturplanung die schon längst dringend nötig wäre, die bis heute von den zuständigen Bundesämtern noch immer fehlt. Frau Y. Gilli fordert auch eine Informations,- und Deklarationspflicht für Mobilfunktelefone und auch für zukünftige Mikrozellen, so wie es für alle gesundheitsschädlichen Immissionen vorgeschrieben wird, wie zbs. für Zigaretten – Asbest oder gentechnisch veränderte Lebensmittel. Diese Risiken können genauso wenig versichert werden wie Mobilfunkanlagen oder Mobiltelefone. Sie spricht auch die physischen und psychischen Faktoren von Kindern und Jugendlichen durch Mobilfunkstrahlung in Kombination des schädlichen Blaulichts der Displays an, die immer mehr Schlaftstörungen und psychische Krankheitsbilder bei Jugendlichen verursachen und auch hier fehle die Informationspflicht, gerade auch in den Schulen selbst. Die nie endende Datenmenge und die Anzahl neuer VR-Anwendungen müsse in Zusammenarbeit mit Industrie, Politik und Bundesämter sinnvoll geplant und begrenzt werden. Danke für diese Weisen Worte aus Sicht einer Nationalrätin mit Medizinstudium. Hoffen wir, dass die Herren M.Röösli, Ch. Grasser und Küng ohne Medizinstudium auch davon lernen können.

https://www.5gspaceappeal.org

https://5g-ade.ch

22

00.23.45 – 00.26.07

Ch. Grasser:

Das Ziel muss 5G sein

Das Ziel soll eine gleich gute Versorgung mit 5G, wie mit 4G sein. Die sichtlich betroffene elektrosensible Frau fragt zu recht wieso und führt aus, dass die Mehrheit der Schweizer/Innen 5G gar nicht wollen, dies zeigte eine Umfrage im „20 Minuten“. Herr Ch. Grasser meint, dass wenn das die meisten nicht wollten, dann würden sie gar nicht telefonieren. Ein sehr schwaches Argument, denn mit 4G kann man in der ganzen Schweiz problemlos überall telefonieren, die Abdeckung ist bereits heute mit 4G schon bei 100%. Der Lobbyverterter der Asut schiebt auch hier wieder die volle Verantwortung an die Handybenutzer und Eltern ab ohne zu erwähnen, dass 5G ein reines Interesse seiner Industrie ist und die Menschen gar nicht gefragt wurden ob sie 5G wollen.

https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Mehrheit-will-den-5G-Ausbau-stoppen-20783205

23

00.27.26 – 00.28.12

Küng:

Es braucht eine Begrenzung der Datenmenge

Herr Küng sagt hier richtigerweise, dass die Benutzer und gerade die Jugendlichen zur Konsumation von immer höheren Datenmengen animiert werden und es da eine Begrenzung im Fernmeldegesetz brauche.

24

00.31.00 – 00.31.57

M.Röösli

M.Rööslis Forderungen an die Industrie

Fordert von der Industrie, dass es für die exponentiell steigende Datenmenge Rahmenbedingungen brauche. Wieso liest man denn in den Leitmedien nie etwas von seinen Forderungen ?

25

00.00.11 – 00.01.35

Küng:

richtige Standortdatenblätter ?

Herr Küng das ist nicht richtig. Erstens geben die Betreiber jeweils nur die Sendeleistung einer einzigen Antenne an (in der Regel lediglich 200 Watt ERP), statt die Sendeleistung aller 64 oder 81 Antennen anzugeben. Und zweitens: können die adaptiven 5G Antennensysteme noch immer nicht gemessen werden. Fazit: denn sie wissen nicht – was sie tun !

https://www.gigaherz.ch/swisscom-falschinformationen-zu-5g/

https://www.gigaherz.ch/5g-dringende-warnung-vor-falschinformationen-der-kantonalen-umweltaemter/

https://www.gigaherz.ch/5g-die-5-giga-gaeggs/

26

00.02.29 – 00.05.24

Unzureichende Versorung, aber nur bei Herr Röösli

Herr M.Röösli bringt auch an dieser Stelle das wiederholt falsche Argument der unzureichenden Versorgung, obwohl bereits heute schon alle Mobilfunkbetreiber 100% Netzabdeckung in der Schweiz gewährleisten.

27

00.10.00. - 00.10.30

Herr Röösli will nach Hause, aber nicht mit mir....

Herr Röösli muss sehr weit weg wohnen, dass er sich schon vor 21:00 Uhr auf den Weg zum Zug begeben muss. Ich habe ihm freundlich angeboten, ihn nach Hause zu fahren damit er länger bleiben kann, aber er war offensichtlich sehr überrascht und lehnte kopfschüttelnd ab, schade, Herr Röösli, dass sie schon so früh gegangen sind. Überhaupt habe ich den persönlichen Eindruck, dass sich Herr Martin Röösli in seiner Rolle überhaupt nicht wohl fühlt. Das müsste gar nicht so sein Herr Röösli.

28

00.10.33 – 00.13.31

M.Röösli:

Basler Studie und Interessenskonflikte

An die Studie der 1400 Basler Kinder, die einen klaren Zusammenhang zwischen EMS und lateralen Gliomen bei Kindern zeigte, wo Herr M.Röösli mit im Forschungsteam war, kann er sich offenbar selbst nicht mehr erinnern.

Martin M.Röösli weist die Kritik der Abhängigkeit von der Industrie ebenfalls von sich.

Entgegen seiner Behauptung wurde beweiskräftig dokumentiert, dass 4 von 6 Mitgliedern der Beratergruppe BERENIS Interessenkonflikte haben und es ist weiter eindeutig dokumentiert, dass nebst dem Nationalfonds auch noch eine andere Quelle Forschungsgelder an die BERENIS verteilt, nämlich die angeblich neutrale Forschungsstiftung Strom und Mobilkommunikation (FSM), eingemietet bei der Eidg. technischen Hochschule (ETH) in Zürch. Die Sponsoren sind nebst der ETH selbst die 3 Mobilfunkbetreiber SWISSCOM, SUNRISE und SALT sowie die SWISSGRID. Mit Unabhängigkeit hat das gar nichts zu tun. H.U. Jakob von Gigaherz.ch dokumentierte diese Interessenskonflikte schon im April 2016.


http://www.emf.ethz.ch/stiftung/sponsoren-traeger/

https://www.gigaherz.ch/hallo-bundesrat-ihr-habt-ein-problem/

https://www.gigaherz.ch/forschung-schweiz-300-geheimvertraege-1-26-milliarden-gesposert/

29

00.18.53 – 00.24.21

H.U. Stettler, Soziologe, Politologe und Gemeinderat St. Gallen:

zeigt sterbende Bäume durch 2 Antennenmasten auf dem Gebäude der Acrevis Bank beim Vadiandenkmal, an der Neugasse beim Marktplatz in St. Gallen. Dies passiere auch mit uns, nicht nur mit Bäumen. Der 5G Rollout werde uns von der Industrie aufgezwungen. Der Chef von Huwei und der Staatspräsident von China seien ein Herz und eine Seele und diese hätten sich die Überwachung der Bevölkerung zum Ziel gesetzt. Das Thema der Überwachung werde in der Schweiz viel zu wenig diskutiert. Das Vorsorgeprinzip sei in keiner Weise eingehalten, weil die Schäden durch Mobilfunkstrahlung schon längst evident nachgewiesen wurden. Er zeigt einen Unfall in Rumlikon, der durch die Einwirkung von Mobilfunkstrahlung passiert sei, wo der Lenker einen Herzinfarkt erlitten habe. Die Rekonstruktion von Unfällen durch Strahlungseinwirkung von Basisstationen sei seit 2012 sein Hobby. Herzinfarkte im öffentlichen Raum habe eindeutig mit Mobilfunk zu tun.

Das Amt für Umwelt des Kantons Schwyz stellte 2016 fest, dass 57% der Mobilfunkantennen ausserhalb der bewilligten Sendeleistungen und Senderichtungen betrieben wurden. Die psychiatrisierung von Jungen Menschen steige seit der Einführung des Mobilfunks an. Herr M.Röösli wurde vor einem Monat scharf kritisiert, weil er eine Studie von Dr. Lennard Hardell zu relativieren versuchte. Diese Studie zeigt nämlich eindeutig, dass Männer über 60 Jahren viel häufiger an einem Hirntumor erkrankten. Der Grund sei, dass Männer im beruflichen Alltag viel häufiger im Auto telefonieren als Frauen, die vor allem SMS schreiben. Dieser Umstand wurde von Prof. M.Röösli nicht kommuniziert, er habe dort einfach aufgehört zu schauen. Eine amerikanische Studie zeige, dass Jugendliche, die ihr Handy in der hinteren Hosentasche trugen, viel häufiger rektale Karzinome entwickelten.

Sein Fazit: „keine reale Kontrolle und keine unabhängige Prüfung“.

https://hansuelistettler.ch

https://www.hansuelistettler.ch/elektrosmog/25-interessengemeinschaft-mobilfunk-mit-mass-in-st-gallen

https://www.gigaherz.ch/57-out-of-limits/

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